Allgemeine Ausstellungsinformationen

Die Ausstellung erzählt die Geschichte des Stickstoffs mit einzigartigen Exponaten, interaktiven Stationen und faszinierenden Experimenten. Die Geschichte des Stickstoffs ist aktuell – vor 100 Jahren (1913) wurde der erste Kunstdünger in Ludwigshafen produziert. Heute erzeugt der Mensch mehr reaktiven Stickstoff auf technischem Weg, als durch alle natürlichen Prozesse auf der Landoberfläche entsteht. Einerseits konnten dadurch die Ernten pro Hektar verdoppelt, teilweise sogar verdreifacht werden. Mehr Menschen können ernährt werden, das Wachstum der Weltbevölkerung von weniger als zwei (1913) auf heute sieben Milliarden Menschen ist durch dieses Verfahren ermöglicht worden. Doch es gibt auch Schattenseiten. Der größte Teil des künstlichen Stickstoffs verteilt sich in Wasser, Boden und Luft und beschädigt natürliche Ökosysteme. Sowohl in der Ostsee wie auch im Golf von Mexiko bilden sich jedes Jahr riesige tote Zonen aufgrund der Belastung mit Dünger, der in diese Meere hineingespült wird.

Platzbedarf

Die  Ausstellung kann mit allen Elementen auf 150 Quadratmetern gezeigt werden. Sie entfaltet sich jedoch auch gut auf einer Fläche von 400 Quadratmetern. Steht nur eine geringere Fläche als 150 Quadratmeter zur Verfügung, kann auf den Aufbau einzelnen Stationen verzichtet werden, der Ausstellungsfaden bleibt trotzdem erhalten, sofern Anfang und Ende gezeigt werden. Es besteht die Möglichkeit die Kapitelnummerierung individuell anzupassen.

Um zügige und verlustfreie Umzüge zu ermöglichen, werden viele Elemente der Ausstellung in Transportkisten verpackt, welche während der Standzeit vom Leihnehmer eingelagert werden müssen. Der Platzbedarf beträgt rund 12 Kubikmeter.